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Das technische Ziel von "int.unity" soll durch
den Aufbau
eines virtuellen Netzwerks zwischen Akteuren der
Communication Workers Union (CWU), der Union Network
International Europa (UNI Europa) und der Vereinten
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verwirklicht werden.
Dazu sind folgende Schritte vorgesehen:
| 1. |
wird mit dem System BSCW (Basic Support for
Cooperative Work) eine internetbasierte technische
Plattform implementiert, erprobt und optimiert werden, die es
Projektteams der beteiligten Organisationen
ermöglicht, von
verschiedenen europäischen Standorten und
heterogenen
Hard- und Softwareumgebungen aus, sowie über
Länder-
und Organisationsgrenzen hinweg in einfacher,
benutzerfreundlicher und sicherer Form zu kommunizieren
und zu kooperieren. Dabei sollen neben grundlegenden
Anwendungen des elektronischen Informationsaustauschs
(E-Mail, File-Transfer) auch ambitionierte Varianten
asynchroner und synchroner Telekommunikation und
-kooperation, insbesondere die gemeinsame Ablage,
Verwaltung und Bearbeitung von Informationen
(Dokumenten und Daten) zum Einsatz kommen.
"int.unity"
versteht sich damit als wichtige Etappe auf dem Weg zur
Herausbildung von virtuellen Communities geographisch
verteilter gewerkschaftlicher Akteure, Teams und
Institutionen.
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| 2. |
wird im Rahmen von "int.unity" eine
zielgruppenadäquate Sprachtechnologie implementiert,
erprobt und aus gewerkschaftlicher Anwenderperspektive
optimiert werden, die es den beteiligten Organisationen
ermöglicht, im Rahmen des Projekts in ihrer jeweiligen
Muttersprache zu kommunizieren und zu arbeiten, d.h.
Mitteilungen, Informationen und Dokumente in der jeweils
eigenen Sprache anzufertigen, die dann maschinell - unter
Beteiligung eines "menschlichen Evaluators" - möglichst
fehlerfrei und verständlich in die jeweils andere Sprache
übersetzt werden. U.a. sollen dabei insbesondere die
deutsch-englischen Wörterbücher sukzessive um die
einschlägige gewerkschaftliche Terminologie erweitert,
gemeinsame Standards für die Abfassung der Quelltexte
erarbeitet und die Benutzerfreundlichkeit der
Übersetzungssoftware verbessert werden.
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| 3. |
sollen die beiden genannten Entwicklungslinien
miteinander verknüpft und die Sprachtechnologie in
die
Internet-Plattform integriert werden. Damit soll BSCW um
eine wichtige Komponente erweitert und mit den
wechselseitigen sprachlichen
Verständigungsproblemen ein
entscheidender Engpass in der (elektronischen)
Kooperation der "int.unity"-Akteure beseitigt
werden.
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In technischer Perspektive zielt "int.unity" somit
im Ergebnis
auf die Entwicklung eines innovativen Tools zur
standortverteilten mehrsprachigen Telekooperation von
gewerkschaftlichen Organisationen und weiteren
transnational operierenden Institutionen der Sozialpartner
ab.
Das inhaltliche Ziel des Projekts soll durch die Kooperation
virtueller Teams der beteiligten gewerkschaftlichen
Organisationen erreicht werden, die zu folgenden drei
bedeutsamen Themenfeldern gewerkschaftlicher Arbeit
Erfahrungen austauschen, "best-practices"
kommunizieren
und gemeinsame Analysen und Handlungsempfehlungen
erarbeiten:
ver.di, CWU und UNI Europa haben in den genannten drei Themenfeldern jeweils eigene Projekte gestartet, Arbeitszusammenhänge geschaffen und Erfahrungen gesammelt, die für die gewerkschaftliche Arbeit nicht nur im nationalen, sondern auch im internationalen Kontext von großem Interesse sind. Eine transnationale Zusammenarbeit der drei beteiligten Gewerkschaftsorganisationen hat hier bis dato jedoch nicht bzw. allenfalls in sporadischer Form stattgefunden. Durch einen länderübergreifenden Austausch von Konzepten, Expertenwissen, Projekterfahrungen und best-practices, eine Überprüfung der Übertragbarkeit vorhandenen Know-hows auf die Situation in anderen Mitgliedstaaten und eine Verständigung auf gemeinsame Analysen und Handlungsperspektiven ließen sich nach Einschätzung der Projektpartner weitreichende synergetische Nutzeffekte erzielen.
ver.di, CWU und UNI Europa versprechen sich hier von
einer kontinuierlichen transnationalen Kommunikation und
Kooperation wichtige Erkenntnisse und Impulse für ihre
jeweils eigene Arbeit wie auch für andere im Rahmen des
europäischen sozialen Dialogs tätige Akteure.
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